Spiritualität & Bewusstsein

Keine Zeichen und Botschaften von Verstorbenen

Segelschiff auf dem MeerLiebe Freunde,

in den letzten Tagen hatte ich viel Kontakt zu meiner geistigen Familie. Einige von euch wissen ja bereits, das gerade mein vor 17 Jahren verstorbener Papa mein HELD war und ist und sich eine unendliche Liebe zwischen ihm und mir befindet. Umso dankbarer und erfreuter bin ich dann natürlich, wenn er sich zu mir gesellt, um mich zu unterstützen, mir beizustehen und mich anzuleiten. Oder einfach nur, um mir zu zeigen, wie sehr er mich liebt. Das ist ein großes Geschenk! Natürlich freue ich mich auch über meine Großeltern und über alle anderen jenseitigen Personen, die meinen Tag mit ihrer Anwesenheit in Liebe erfüllen. Es gibt immer die Möglichkeit, durch sie eine Hilfestellung zu erfahren, sich einen Rat zu holen oder sich mit seinem SELBST zu verbinden.

Wenn die Zeichen ausbleiben, kommt die Sorge

Nun habe ich, ebenfalls gestern, einen Austausch mit einer sehr lieben Klientin gehabt. Sie rief mich vollkommen aufgelöst und bestürzt an und fragte, warum sie die Anwesenheit einer ihr wichtigen jenseitigen Person nur noch sehr selten spüren könne. Vorher sei diese Person fast täglich zu sehen oder zu spüren gewesen, hat ihre Präsenz durch Zeichen und Botschaften bestätigt und meiner Klientin somit ein aufgehobenes und liebevolles Gefühl der Zweisamkeit gegeben, obwohl eine physische Dimension zwischen der wahrhaftigen Verbundenheit besteht. Zeichen-und-Botschaften

Die geistige Welt bat mich, die Antwort auf diese Frage auch als BLOG-Beitrag für euch zu formulieren. Eigentlich ist es ganz einfach zu verstehen und überhaupt nicht besorgniserregend. Wie wir ja wissen, ist die geistige Welt ein allumfassender Seinszustand von Energie und Materie, der sich immerzu bei uns und um uns herum bewegt. Dies bedeutet im Umkehrschluss, das sich unsere geistigen Lieben ebenfalls allgegenwärtig in unserer Nähe befinden. Doch nicht immer können wir sie erreichen. Sollen wir sie erreichen. Warum ist das so?

Jenseitige Personen sind nicht immer zu erreichen

Ich mach es euch mal an dem Beispiel mit meinem Papa fest: Auch wenn er immer da ist und ich das weiß, so sehe ich ihn nur dann, wenn ich ihn sehen soll. Dann, wenn ich ihn brauche oder dann, wenn er mir etwas mitteilen möchte. Es gibt allerdings auch Momente, da sehe ich Nichts um mich herum. Das sind Momente tiefer Trauer, Angst oder Sorge. Momente, in denen ich selbst so niederschwingend und blockiert bin, weil ich gerade eine exzessiv menschlich-seelische Erfahrung meiner Selbst in Form eines Gefühls durchlebe. Diese Augenblicke sind unserer Konzentration auf das ICH vorbehalten.

 

Selbstbestimmung ist oftmals der Grund

getrocknete Rose auf BildNun habe ich ja in der Regel aber ein balanciertes SEIN in mir und trotzdem kann ich meinen Papa nicht jederzeit abrufen, wenn ich es möchte. Was würde passieren, wenn ich es täte? Ich würde wirklich jede Kleinigkeit, jede Entscheidung, jeden Lebensschritt, jedes Gespräch, jede zwischenmenschliche Beziehung, eben alles, was für mich Gewicht hat, von ihm leiten lassen. Von seiner Meinung, seinem Rat, seiner Sicht auf mein Leben. Wenn ich DAS täte, würde ich nicht mehr selbstbestimmt durch mein Leben gehen und wäre kaum in der Lage, freie Entscheidungen fern ab der Meinungen Dritter zu treffen.

Manchmal müssen wir einen Schritt, eine Entscheidung, ein Gefühl, eine Position für uns selbst durchleben, um uns als Seele zu erfahren. So ist Gott in uns und mit uns verbunden und die geistige Welt natürlich allgegenwärtig an unserer Seite, aber sie schalten sich erst dann wieder ein, wenn es richtig ist. Wenn wir für uns eine Wahl getroffen haben, wenn wir einen Weg gewählt haben. Natürlich erhalten wir auch hierzu täglich Impulse und Hilfestellungen, welchen Weg, welche Entscheidung, welche Wahl für uns die richtige wäre, aber nicht immer von jenseitigen Personen, sondern hauptsächlich durch den Teil von Gott in uns, der uns göttlich macht. Von unserem Überbewusstsein. Von unserem höheren Selbst, unserer Seele.

 

Emotionen und Blockaden

Strandturm

Wenn ihr also merkt, das eine für euch sehr wichtige jenseitige Person sich gerade „distanziert“ anfühlt oder ihr keinen Kontakt mehr herstellen könnt, dann prüft den Bereich der Emotionen und Blockaden. Wie schwingt ihr? Seid ihr im Gleichgewicht und hochschwingend? Ist es überhaupt möglich, euch klar und wahrhaftig zu erreichen? Prüft ob ihr bewusst/unbewusst eine bestimmte Form der Kontaktaufnahme forciert.

Damit schränkt ihr die Möglichkeiten ein, wie zu euch der Kontakt aufgenommen werden kann. Bleibt offen in alle Richtungen. Und zu guter Letzt: Lernt euch zu erst mit eurem höheren Selbst zu verbinden und in den Kontakt mit Gott zu finden, bevor ihr an jenseitige Personen herantretet. IHR UND GOTT, das ist die wahre Einheit und aus dieser Symbiose sollten alle Fragen, Entscheidungen und Wege ihren Anfang finden. Gott antwortet immer und hilft jederzeit. Erst dann, zur Unterstützung, zur Liebe und zur Heilung, kommen jenseitige Personen und Lichtwesen ins Lebensspiel.

Ich wünsche euch einen selbstbestimmten und fantastischen Tag!

Herzlichst, Eure Katja

einsame Frau

2 Kommentare

  • Iris

    Liebe Katja,

    tatsächlich frage ich mich hin und wieder, warum ich an manchen Tagen keinen Kontakt bekomme. Dank Deines wertvollen Beitrages klärt sich nun einiges. Übrigens sind all Deine Beiträge wie für mich geschrieben, ganz lieben Dank! Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Beitrag 🙂

    Herzliche Grüße, Iris

  • Marianne

    Liebe Schreiber, Katja und viele andere Schreibende
    Es ist bestürzend, wie so vielesunzähligen Rechtschreibfehlern auf diesen Seiten geschrieben wird. Das und dass wird überhaupt nicht unterschieden, ist jedoch ganz wichtigfür das Sinnverständnis. Es ist sogar eine Frage des Hinhörens und sich Hineinfühlens wie mit Sprache umgegangen wird. Das was mir hier begegnet zeigt dass es um das Hören und Lernen nicht besonders gut bestellt ist. Auch völlig Sinnentstellendes ist dabei. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich im letzten Lebensdrittel angekommen bin und mich dieser Zeitgeist, dass alles Kauderwelsch Geschreibsel sichtbar gemacht werden muss, nie erreichen konnte. Wenn erst einmal die Rechtschreibung sitzt und das treffende Wort gefunden wird ist Sprachästhetik ist übrigens eine wundervolle Sache!
    mit freundlichen Grüßen
    Marianne

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