Spiritualität beim Hund

Spiritualität beim Hund. . . oder auch – mein Hund der Yogi – Guru!

 

Katja mit Hund Hast du dich schon einmal gefragt, ob dein Hund spirituell ist? Ob er seine unglaubliche Intuition wohl durch die Akzeptanz und selbstverständliche Annahme seiner wahren Natur erlangt hat?

Gehen wir einmal davon aus, dass Hunde in unbeobachteten Momenten keine Fachratschläge von anderen Hundekumpels zur Thematik des Übernatürlichen austauschen, weder Mantra-Sänger sind (auch wenn ich zugeben muss, dass manch ein Hundegesang genauso klingt), noch aus den Resten ihres Futters ihre Zukunft vorhersagen können, dann kommen wir zu dem Schluss, dass unsere Fellnasen sich vollkommen natürlich auf einer erhöhten Bewusstseinsebene bewegen.

 

Spürnasen-Alarm

Hunde wissen eher, was mit uns los ist, als wir selbst, wittern Gefahr drei Meilen gegen den Wind oder spüren, wenn in der Ferne etwas geschehen ist, wovon der Mensch noch keine Ahnung hat. Und, nicht zu vergessen, ein häufiges Phänomen, in dem sie sich komisch im Kreis drehen oder bestimmte Raumpunkte fixieren oder anbellen, obwohl dort niemand steht? Einmal komplett abflippen für Fortgeschrittene bitte, weil der Hund eine nicht sichtbare Energie wahrnimmt, die uns auf den ersten Blick verschlossen bleibt!

Hier kann ich nur sagen: Bitte nimm deinen Hund ernst! In der Regel, ist dies echter, geistiger Kontakt und keine neurologische Ausfallerscheinung!

Man sagt ja: Wie der Hund so sein Herrchen! Oder war es anders herum? Egal, spielt auch keine Rolle, denn Fakt ist: Hunde empfinden eins zu eins nach, was wir fühlen. Sie nehmen auf ihrer erhöhten Bewusstseinsebene unsere Schwingung (die Energie unseres Ausgesandten wie z.B. den Gedanken und Gefühlen) war und lesen in unserer Aura. Ob sie diese auch sehen können, kann ich nicht sagen. Bisher hat mir kein Hund auf diese Frage eine klare Antwort gegeben. 😊 Zumindest keine, die ich verstanden habe. Aber ich bin ja auch nicht so schlau wie unsere vierbeinigen Freunde.

 

Übung macht den Meister

Spiritualität beim Hund

Dennoch habe ich mit meinem Hund über mehrere Tage hinweg das bewusste Experiment gemacht, ihm gegenüber in

gezielten Übungen meine Schwingung zu verändern.

Was soll ich sagen: Mein Hund hat direkt auf das reagiert, was ich gedacht habe! Erstaunlich oder? Über die Vorstellungskraft, sprich über bewusste Gedanken und Visualisierung einer bestimmten Handlung des Hundes, eines Gefühls, einer Kommunikationsblockade, lässt sich diese heraufbeschwören oder durchbrechen. Es ist eine trainierte Abwandlung der Telepathie, die mit ein wenig Übung auch bei einem tierischen Freund hervorragend funktioniert!

 

Fachmeinungen sagen. . .

Studien von Verhaltensforschern haben zudem herausgefunden, dass Hunde unsere Spiegel sind. Anders ausgedrückt: Betrachte deinen Hund, dann weißt du, wie es dir geht. Achte genau auf sein Verhalten, wenn du dich durch den Alltag bewegst und dein Hund signalisiert dir sogar, was gut und was weniger gut für dich ist.

Brauchst du zum Beispiel dringend Ruhe, so wird dein Hund versuchen die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, ungebetene Besucher wegbellen und sich selbst ansonsten sehr ruhig verhalten. Bist du über einen längeren Zeitraum traurig oder trägst vielleicht eine leichte Depression in dir, dann wird dein Hund dir genau diese innere Baustelle aufzeigen, in dem er selbst sehr lethargisch, abwesend, zurückgezogen und traurig ist, sein Fressen verweigert und kaum noch auf Ansprache reagiert.

Schnüffler

Wie leben Hunde ihre Spiritualität aus?

Die schon genannten Punkte von Aura- und Energiewahrnehmung als oberster Fakt, kommt noch hinzu, dass unser bester Freund wundervolle Eigenschaften besitzt, nach denen wir Menschen so sehr streben:

 

  • Achtsamkeit: Hunde sind unglaublich fokussiert auf sich selbst, auf uns als Halter und natürlich auf das, was sie wollen. Sie begreifen ihre Umwelt ganz genau und erspüren alles, was ihnen wichtig ist, im Handumdrehen. Fellnasen lassen sich nicht vom Alltagsgeschehen in ihrer Wahrnehmung beeinflussen. Wir Menschen haben schon Schwierigkeiten, im Alltag überhaupt so etwas wie eine erweiterte Wahrnehmung für einen Bruchteil einer Minute zu entwickeln und zu halten.

 

  • Vergebung: Egal, was gerade noch passiert ist – Hunde sind nicht nachtragend und sehr schnell in der Vergebung einer Situation, einer Handlung, eines Wortes, einer Geste, angekommen.

 

  • Bedingungslos Lieben: Hat dein Hund sich schon einmal naserümpfend von dir abgewandt, weil du vor dem Kuscheln mit ihm und direkt nach dem Sport, nicht erst geduscht hast? Oder hat dein Hund schon einmal NICHT mit dir spazieren gehen wollen, weil ihm dein Outfit nicht gepasst hat? Oder hat er dir jemals eine Standpredigt im Sinne von – dass du auch ruhig ein bisschen weniger von diesem und jenem und sowieso kannst du vieles viel besser machen – gehalten? NÖ! Unsere Hunde lieben uns, bedingungslos und es grenzt schon an einen wahren Kraftakt des Menschen, ihnen diese Liebe auch nur im Ansatz so zurückzugeben.

 

  • Leben: Sie tun es einfach! Wie alle Tiere! Genial, oder? Dafür sperren sich Menschen zu einer Bewusstseinserweiterung für Wochen in Berghütten ein oder gehen ins Kloster. Meditieren Stunden lang, machen Yoga, treiben Sport, beten Affirmationen rauf und runter und nutzen professionelle Hilfe: Sorglos in der Gegenwart sein in dem völligen Vertrauen darauf, dass alles genauso kommt, wie der Hund es sich wünscht und wie es für ihn, für seine Seele, richtig ist.

 

Hundeparadies

 

Wenn wir uns fragen, wo wir stehen, was der derzeitige Sinn unseres Lebens ist, ob wir uns sorgen müssen oder aber auch, wenn wir vergangenes nicht los lassen und zukünftiges nicht ankommen lassen können, dann sollten wir uns an unsere Schlappohrnasen wenden. Hunde leben uns vor, was wichtig ist und vor allem, was eigentlich wirklich zählt! Unter welchen Gesichtspunkten ein Leben auszubauen und in Einklang zu bringen ist. Mann mit Hund

Beobachte deine Fellnase ganz genau und du wirst seine wahre Natur erkennen und noch eine Menge von ihm lernen können!

In diesem Sinne, eine erfüllte, achtsame und inspirierende „beste Freunde Zeit“ mit deinem süßen Stinker und ein herzliches WUFF von mir! 🙂

Deine Katja

Profilbild Katja Hünniger

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2 Antworten

  1. Andrea sagt:

    Hallo,
    ich bin heute „zufällig“ auf deine Seite gestoßen. Sie ist wirklich toll!
    Ich habe zum Thema „sind hunde spirituell“ eine wundervolle Geschichte. Für mich hat vor ca. 5 Jahren ein neues Leben begonnen. Ich war davor ein ziemlich unbewusst lebender Mensch und mit mir sehr unachtsam. Ich hatte schwere Depressionen und das Leben war eine Last. 1 Jahr nachdem mein Hund gestorben war, kam ein Dobermann-Mädchen namens Laska zu mir als Pflegehund. Sie kam aus einer sehr schlechten Haltung. Somit ging es uns beiden sehr schlecht. Ich habe sie nach und nach aufgepäppelt und sie bekam wieder Lebenslust. Dann sollte sie vermittelt werden, aber das war für mich keine Frage – ich habe sie behalten. Mir ging es alledings weiterhin sehr schlecht. Eines Tages ging ich mit Laska im Feld spazieren. Ich hatte plötzlich einen Nervenzusammenbruch. Ich schrie und weinte und ich weiß nicht mehr, wie lange ich dort lag. Ich weiß nur, Laska lag die ganze Zeit neben mir. Irgendwann beschloss nach Hause zu gehen, das Auto in die Garage zu stellen, es laufen zu lassen und mir somit ein Ende zu setzen. Das tat ich dann auch. Die Garage hatte eine Tür zum Haus. Als ich nun auf dem Boden neben dem laufenden Auto saß, sprang Laska innen im Haus auf die Türklinke und kam auf mich zugelaufen. Sie legte sich auf meinen Schoß und schaute mich mit riesengroßen Augen an. Die Augen schrien: das darfst du nicht tun!!! Ich machte das Auto aus und ging ziemlich schlapp ins Haus. Und da war mir klar, dass ich dringend mein Leben mit allem was dazugehört überdenken musst. Ich ging einen langen Weg durch die Wüste. Es war ein schmerzhafter Weg, in dem ich mich mit meinen tiefsten Tiefen auseinandersetzte, immer mit Unterstützung meines Hundes. Nach ca. 3 Jahren war meine Lebensfreude wieder da und ich hatte und habe eine ganz tiefe Glückseeligkeit und Dankbarkeit in mir. An einem Abend kam Laska zu mir aufs Sofa, legte sich auf meinen Schoß und sah mich wieder mit großen Augen an. Diese Augen sagten zu mir: du hast es geschafft und jetzt kann ich gehen. In dieser Nacht starb Laska. Für mich steht fest, dass Laska zu mir kam um mein Leben zu retten.

    Alles Liebe
    Andrea

    • Katja sagt:

      Liebe Andrea,
      ich danke dir von Herzen für deine offenen Worte und deinen Beitrag zu meinem Artikel. Bezaubernd und unglaublich mutig, wie tief und vertrauensvoll du dich mit deinem Erfahren mitteilst, dafür meinen herzlichsten Dank! Ich finde es wunderbar zu lesen, wie sehr Laska dein Leben mit positiven Impulsen beeinflusst hat und wie nahe ihr euch standet, hat sie doch jeden Schritt – auch deine Schritte, die du bereits in Gedanken gegangen bist – begleitet und vorhergesehen. Was für ein starkes Band zwischen euch, dass sie dich aus diesem verzweifelten Vorhaben lösen konnte. Ich bin Laska stellvertretend dankbar, dass sie es geschafft hat, dein Bewusstsein für dich und dein Leben wachzurütteln und freue mich sehr für dich, dass du deinen Lebenswillen bei den Hörnern gepackt hast, um dieses Geschenk anzunehmen, so tief die Täler auch manchmal sein mögen und so sinnesleer mancher Moment auch erscheinen mag. Ich wünsche dir viel Kraft, Liebe, Zuversicht und Licht auf deinem Weg.
      Liebste Grüße
      Katja

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