Indigo-Kinder – Gedanken zu den Kindern der neuen Zeit

 

lachener Junge auf Parkbank

Liebe Freunde, 

an diesem Wochenende verbrachte ich eine sehr lichtvolle und auch impulsive Zeit mit meinen drei Söhnen, in der ich einen sehr prägenden Eindruck ihrer eigenen Spiritualität gewinnen konnte. Dies hat mich beeindruckt! Vor allem, weil ich immer wieder spüre und durch das schlichte Anwenden erfahre, wie sehr es meinen Jungs gut tut, sich in Gesprächen, Übungen, Kindermeditationen und im Austausch an Energie mit ihrem Ursprung zu verbinden. Wie sehr sie sich fallen lassen und aufgehoben fühlen, wenn sie ihre Seele sprechen lassen können.

Ein Moment der Erkenntnis

Kennst du das Gefühl? Das dein Kind dich emotional und weltlich überholt hat in nur einem Augenblick des Austausches? Dieses Augenspiel aus runden, unschuldigen und so allwissenden Augenlichtern; wenn du darin lesen kannst, wie in einem offenen Buch, während dein Kind in der Welt liest, ohne auch nur ein Wort davon bewusst zu verstehen, was es gerade energetisch in seinem Unterbewusstsein aufnimmt? Indigo-Kinder

Erinnerst du dich an die Momente, in denen dein Kind deine Hand oder dein Gesicht nahm und dir mit einer einzelnen Geste, mit einem tiefen Blick, mit wenigen Worten Heilung schenkte, in dem es deinen Blickwinkel auf dein ICH, auf dein WIR, auf deine Welt innerhalb weniger Herzschläge veränderte? Und das ausschließlich, weil es fühlte was du fühlst und diese Gefühle transformierte, in dem es dir Liebe schenkte, ohne zu wissen, was es da eigentlich tat?

Die neue Zeit

Wir alle leben in einer Zeit des Wandels, in einer neuen spirituellen Ära, in einer Bewegung des Bewusstseins, in einem Erleben unserer Sinne, der Inneren und der Äußeren. Dem Anschein nach, machen wir große Fortschritte in unserer weltlichen, mitmenschlichen und emotionalen Entwicklung. In unserer spirituellen Entwicklung, in dem wir Gegebenheiten neu definieren. In dem Ausgegrenztes einen Platz in unserer Mitte findet. In dem wir bewusster und reflektierter leben. In dem wir uns dem öffnen, was um uns herum ist. Doch ist es Fortschritt oder der eigentliche Rückschritt?

Verstehe mich nun bitte nicht falsch. Mit dem „Rückschritt“ meine ich nicht, die negative Wendung einer Entwicklung, sondern den Weg zurück zu unserem Ursprung. Wie oft haben wir uns selbst als Kinder die Frage gestellt, wo wir eigentlich herkommen? Und wie schnell haben wir uns mit den Antworten der Erwachsenen zufrieden gegeben? Wie sehr haben wir uns in die gesellschaftlichen Normen pressen lassen, nur um als Erwachsene verzweifelt wieder zurückzurudern und unser inneres Gleichgewicht und unseren Frieden in ebenso inneren Prozessen zu suchen, die für uns als Kinder völlig normal gewesen sind?

Liebevolle Begleitung – unerschütterliches Vertrauen

Kind singt in MikrophonUnseren Sprösslingen steht eine unglaublich lichtvolle und gleichwohl schattenbehaftete Zeit bevor. Eine Zeit, in der wir sie in sich selbst verankern und mit der großen Welt da draußen vertraut machen müssen. Eine Zeit, die es verlangt, dass wir unser Kind prägen. So wie alle anderen Zeiten vor unserer Zeit. Doch nicht jede Zeit, erwartet dieselben Eigenschaften und Denk- und Handlungsweisen wie die Zeit zuvor. Was ist also richtig in DIESER Zeit? Worauf und vor allem WIE können wir unsere Kinder vorbereiten, dass sie als stabile Wesen, als lichtvolle, gesunde und selbstsichere Erwachsene in die Welt hinaus gehen können?

Hast du die Kinder der heutigen Zeit einmal genau beobachtet? Ist dir aufgefallen, dass sie mehr wahrnehmen und fühlen, als wir es je getan haben? Das sie sich anders quer stellen und hinterfragen? Das sie emphatischer, emotionaler, wissender und unbändiger sind, als je zuvor?

Die Aufgabe

Vor allen Kindern, nicht nur den Indigo-Kindern, liegt eine große Aufgabe: Die Welt in ihren Möglichkeiten, in ihren großen Kleinigkeiten, wieder zusammenzufügen. Aus unserer Welt wieder eine balancierte Welt zu formen und eine gesunde fließende Bewegung, ein klares und liebendes Bewusstsein zu schaffen. Dafür benötigen sie Ressourcen und diese besonderen Ressourcen holen sie aus den Tiefen ihrer Seele ans Tageslicht, um das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Wir werden von unseren Kindern angeleitet und dahingehend erzogen, uns unseren Wurzeln zuzuwenden. Unserer Urenergie. Unserem Ursprung. Sie fordern uns auf, die Details des Lebens nicht aus den Augen zu verlieren, in dem wir unsere Kinder selbst im Auge behalten. Und sie erinnern uns an die Werte, die wir leben sollten, in dem sie uns diese in von ihnen gelebten Situationen präsentieren.Kinderschaukel über der Stadt

Hast du das Gefühl, dass du deinem Kind nicht oft genug gerecht werden kannst? Spürst du immer mal wieder eine Unsicherheit im Umgang mit ihm und weißt nicht, wie du manche Teile der weltlichen Prägung näher bringen sollst? Stellt dein Kind dir Fragen, auf die du keine Antwort findest oder lebt es bewusst seine spirituelle Identität aus und du weißt nicht, wie du darauf reagieren sollst?

Alte Muster ablegen

Manche Menschen reagieren genauso, wie ihre Eltern bei ihnen reagiert haben. Unbewusst und oftmals ohne dass sie sich selbst an diese eigens erlebte energetische Verbindung erinnern können, tun sie all das, was sich in einem lebendigen Bewusstsein um uns herum bewegt und sich in unser Leben fügt, mit einer Handbewegung oder einer abfälligen Geste, einem verbietenden Wortgeflecht, ab.

Sie wollen sich nicht mit der Möglichkeit, dass es mehr gibt, als wir auf den ersten Blick sehen können, beschäftigen, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, wenn sie heraus finden, dass dort tatsächlich so viel mehr ist, als wir uns vorstellen können.

 

Wenn Kinder mehr sehen. . .

Wenn das eigene Kind sie mit übersinnlichen Fähigkeiten, außersinnlichen Wahrnehmungen und paranormalen Erlebnissen konfrontiert, gerät das locker zusammengebaute Weltbild ins Wanken. Jemand, der sich vorher noch nie mit den universellen Möglichkeiten der geistigen Welt auseinandergesetzt hat, steht nun vor einem echten Problem. Die Personen haben keine Lösungen für die Herausforderungen ihres Kindes und das macht sie unsicher und ängstlich, sorgenvoll und wütend.

Also wird diese Herausforderung namens Erfahrung oder spirituelles Erleben stillgelegt, in dem man sie negiert oder verbietet. Man verbietet ein wiederkehrendes Erlebnis, oder beschweigt ein paranormales Phänomen, weil man mit dieser Ebene unseres Seins nichts zu tun haben will. Weil man sich eventuell ohnmächtig gegenüber der wahren Größe, Kraft und Macht der geistigen Welt fühlt. Die Herausforderung des Kindes, mit dem übersinnlichen Erlebnis, der paranormale Erfahrung, die so selbstverständlich und alt ist, wie unser Bewusstsein selbst, umzugehen, bleibt jedoch.

lesende Kinder im Wald

 

Lösungen finden

Was passiert also? Das Kind ist gezwungen, selbst eine Lösung zu finden. In der Regel sind die energetische Welt und unsere menschliche Welt bis einschließlich dem siebten Lebensjahr noch so stark miteinander verknüpft, dass fast alle Kinder mit Erfahrungen und Erscheinungen aus ihrer eigentlichen Heimat konfrontiert werden. In einem Alter, in dem Kinder auf Hilfe von Außen, sei es geistig oder aber menschlich, angewiesen sind.

Oftmals unternehmen Kinder mehrere Versuche oder weisen, je nach Alter, mehrere Merkmale für übersinnliche Erlebnisse auf, bis sie sich der Hilfe der Menschen verschließen. Ein Kind, dass seine übersinnlichen Erlebnisse schildert und um Hilfe bittet in dem es sich mitteilt, wird nur so lange um Hilfe bitten, wie es sich ernst und wahrgenommen fühlt. Wenn es sich jedoch nicht gehört fühlt oder gar belächelt oder durch die eigenen Erlebnisse bestraft sieht, so wird es sich von den Menschen abwenden und diese Prägung der Ablehnung und des Misstrauens in die eigene Umwelt, in die zwischenmenschlichen Bindungen, tief in seinem Unterbewusstsein abspeichern.

Das „zwei Welten“ – Denken

Es wird lernen, dass es zwei Welten gibt und beide scheinbar nicht miteinander vereinbar sind. Es wird ein falsches Weltbild entwickeln und oftmals ein grundsätzliches, ungesundes Misstrauen in jede Form der zwischenmenschlichen Beziehungen legen, die er zu Erwachsenen aufbaut. Junge blickt durch Stoffriss

Als Erwachsener wird er sich die Möglichkeit schaffen, somit ICH – bezogen zu agieren, eine Bindungsschwäche oder gar eine Beziehungsintoleranz auszuleben und sich emotional in sich selbst nicht zurechtzufinden, weil er den wichtigsten Teil seiner Selbst, seine Seele und die damit einhergehenden geistigen Gesetze, als Kind auf der Strecke lassen musste, obwohl er permanent und immer die innere Wahrheit ihrer Existenz im Gefühl mit sich trägt.

Wenn ein Kind Fragen stellt, die es aus inneren Gefühlen, Hellsichten, Intuitionen oder anderen Impulsen erfahren hat und darauf ebenfalls ein negatives Feedback erhält, wird sich dies ähnlich einprägen. Das Kind wird lernen, dass es auf für ihn wichtige Elemente seines Seins von außen keine Antworten erhält und das es selbst Antworten finden muss.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Je nach Ausprägung und Entwicklung der spirituellen Fähigkeiten, Werte und der schon bestehenden inneren Haltung, wird es die Welt in zwei Welten aufteilen: Die menschliche Welt, sprich unsere Erde, und die geistige Welt, sprich unser Universum gefüllt von Energie und lebendigem Bewusstsein.

 

Kinder suchen sich ihren Weg

Dieses Kind wird in beiden Welten zu Hause sein und sich auf der Erde dennoch nie ganz angekommen fühlen, was zu Entwicklungsschwierigkeiten und Fügungen innerhalb der gesellschaftlichen Richtlinien, Normen und Werte führen kann. Denn ein Kind mit dem natürlichen Bewusstsein um sein „zu Hause“, sprich um die Existenz der geistigen Welt, wird immer den Weg wählen, den es selbst am angenehmsten empfindet: Den Weg der Liebe, des Vertrauens und des Lichts. Keiner läuft gerne im Dunkeln, mit Angst im Nacken und alleine durch die Straßen des Lebens.

Unsere Kinder sind sich ihrer spirituellen Fähigkeiten nicht direkt bewusst, sondern sie leben diese ganz selbstverständlich aus, in dem sie beide Welten wieder zu einem Ganzen zusammenfügen. Von Beginn an. Sie blicken anders in das Leben. Reifer. Weiser. Unsere Kinder scheinen schneller zu wachsen. Innerlich. Sie bringen ein Verständnis und eine Haltung mit sich, die manch Alter in all seinen Lebensjahrzehnten nie erreicht hat, um unser Universum, in dem unser Leben integriert ist, wieder zu einem besseren Ort zu machen.

Dies birgt aber, in unserer schnelllebigen und hektischen, in unserer gespaltenen und impulsiven Zeit, große Tücken und Herausforderungen.

 

Kinder fördern

Wie fördere ich also die positive innere Haltung, das spirituelle und seelische Wachstum und den damit verbundenen klaren und festen Geist meines Kindes?

Wie bereite ich ihm ein Leben auf, in dem es Sicherheit und Freiheit, Liebe und Beständigkeit, Akzeptanz und Toleranz, Bewusstsein und Verständnis gleichwertig erfahren und leben kann?

Wie unterstütze ich es dabei, sich selbst in all dem Trubel überhaupt erst einmal zu finden, anstatt so damit beschäftigt zu sein, all die druckvollen Erwartungen zu erfüllen und sich der Gesellschaft zu beugen, ohne dabei erkannt zu werden?

In dem ich meinem Kind ein gutes Beispiel bin und vorlebe, zu was ich es erziehen möchte. In dem ich ihm seine Gefühle, Erfahrungen und Eindrücke lasse und diese nicht abtue oder ausgrenze. In dem ich die gelebte Spiritualität als gegeben akzeptiere und mein Kind darin fördere und unterstütze, diesen Teil seines Seins bei sich zu behalten, ihn zu leben und somit im Einklang mit seinem SELBST zu sein.

Es ist so einfach, den Kindern ein guter Lehrer zu sein, wenn man selbst ein guter Schüler der geistigen Welt ist. Ich wünsche dir eine lichtvolle, fruchtbare und liebevolle Zeit mit deinem Kind / deinen Kindern innerhalb des Erfahrens eurer wahren Natur.

Herzlichst, Deine Katja

Profilbild Katja Hünniger

Das könnte Dich auch interessieren...

4 Antworten

  1. Bianca sagt:

    Liebe Katja.
    Auch unsere Töchter befinden sich wiederkehrend zwischen den Welten. Was mich einerseites freut, da sie uns Eltern durch ihr Dasein hier auf der Erde zu einigen Veränderungen bewegt haben. Andererseits sind die sensitiven Kinder der heutigen Zeit der „Schubladen-Gesellschaft“ ausgeliefert, was mit dem täglichen Schulbesuch beginnt und mit dem Freizeitstress endet!!! Ich bin dankbar dafür, dass ich heute dort bin, wo ich bin und dass ich mich immer auf die Geistige Welt verlassen kann. So versuche ich unsere Töchter bestmöglich auf IHREM Weg zu begleiten. Liebe Grüße Bianca

    • Katja_Arndt sagt:

      Und das machst du überaus WUNDERBAR, liebe Bianca! Ich habe es erlebt und durfte ein Teil deiner wertvollen und besonderen Zuwendung für deine Töchter sein! Weiter so!

  2. Jenny sagt:

    Liebe Katja,
    deine Kinder können so stolz auf ihre Mama sein. Du ermöglichst ihnen die freie Entfaltung ihrer Spiritualität. Ich stelle mir euer Beisammensein mit ganz viel Liebe, Verständnis und Freude vor. Danke das du uns ein Stückweit daran teilhaben lässt.
    Liebe Grüße
    Jenny

    • Katja_Arndt sagt:

      Liebe Jenny,
      vielen, vielen Dank für diese bewegenden Worte! Ich bin sehr gerührt und freue mich über deine Einschätzung. Ja, in der Tat gestaltet sich unser Zusammensein genauso. Mit einer großen Prise Mitgefühl, Humor, Augen, die man zudrücken kann, Grenzen, die man nicht nur setzt sondern auch erklärt, Spiritualität, die gelebt und verstanden wird und natürlich auch einmal den ein oder anderen Konflikt, so wie in jeder anderen Familie auch! 🙂 Ich freu mich auf unser Telefonat! 🙂 Liebste Grüße, Katja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.