Spiritualität & Bewusstsein

HIMMEL und HÖLLE

Liebe Freunde,

heute wurde ich gefragt, ob es den Himmel und die Hölle eigentlich gibt und erhielt dazu den Impuls, die Antwort darauf in meinem BLOG nieder zu schreiben.

Laut meiner Erfahrung und der Antwort, die ich auf diese Frage von Gott erhielt, gibt es so etwas wie „Himmel“ und „Hölle“ nicht, denn das würde bedeuten, dass sich die geistige Welt, dass Gott, sich in zwei Teile gespalten hätte. Zwei Lager schlagen würde.

In dem Wissen darum, dass Gott selbst ALLES ist und wir ein Teil dieses ALLES sind, entspringen wir einem großen Ganzen und fügen uns, nach unserem Übertritt zurück in die kosmischen Sphären, genau dort wieder ein. IN GOTT. Wenn wir als Seele in der geistigen Welt sind, dann SIND wir. Es ist ein SEINSzustand, nicht ein ERFAHREN von sich selbst. Für das Erfahren, für das Erleben, wer wir eigentlich sind, inkarnieren wir in ein weltliches Leben.

In einen physischen Zustand, um uns selbst einen Resonanzraum für unser ICH zu schaffen.

Die Welt, unser Resonanzraum 

Wir haben uns also lediglich ein Instrument geschaffen, mit dem wir uns selbst als ICH erfahren können durch das Leben selbst und das, was wir in diesem Leben ERleben. Jede Situation, in der wir uns bewegen, jeden Tag, jede Sekunde, verschafft uns ein Gefühl. Das Gefühl ist die Resonanz unserer Seele auf das Weltliche. Es gibt keinen Moment, in dem wir nicht fühlen. Wir fühlen immer und allgegenwärtig. In der Regel tragen wir sogar viele unterschiedliche Empfindungen zur selben Zeit in uns, weil wir Gefühle zu dem IST hegen und weil Gefühle zu Erinnerungen sich mit dem IST vermischen, genauso wie Gefühle zu der Vorstellung bestimmter, zukünftiger Prozesse.

Wir erschaffen uns selbst in jedem Augenblick unseres irdischen Daseins, in dem wir denken. Unsere Gedanken werden kosmisch zu Materie, binden sich in ein riesiges Energienetzwerk ein und wir erfahren sie als unsere Realität. Wir sehen, was wir glauben zu sehen. Wir erleben die Resonanz unserer Seele durch die Manifestation unserer Gedanken.

 

Hüllenlos

Wenn unsere Seele frei einer physischen Hülle namens „Körper“ ist, weiß sie um sich und erfährt sich in ihrem Wissen durch das Wissen. Auch das Wissen ist in der geistigen Welt veränderbar, erweiterbar, denn das „Denken“ und „Fühlen“ hört nicht einfach auf. Man denkt und fühlt weiterhin und genau dieses SEIN von sich ist auch die Schwingungsebene, in der man sich dann auf Grundlage der persönlichen Energiefrequenz in der geistigen Welt einfindet.

Sobald ein Mensch von dieser Welt geht, um wieder nach Hause zurückzukehren, dann durchläuft er nach meiner Erfahrung eine Form der Heilung. Ein erinnerndes Erfahren des letzten irdischen Lebens, das es ihm möglich macht, all das Wissen nun in sich aufzunehmen. Als Gefühl. Wenn ich also liebend, gütig, friedvoll und vergebend mit meinem Leben und mir und auch den dazugehörigen zwischenmenschlichen Ebenen umgehe und bin, dann finde ich mich in einer hohen Frequenz in meinem Ursprung wieder. Wenn ich allerdings mit allem hadere, das Weltliche oder sogar das, was wir Menschen als „böse“ oder „nieder“ empfinden nicht loslassen kann und will, dann erschafft auch dieser Gedanke meine geistige Realität.

Energieebenen

Es gibt also verschiedene Energieebenen. Geistig seelische Dimensionen, auf denen wir uns innerhalb unserer eigenen Schwingungsfrequenz bewegen. Mal ganz platt formuliert: Bin ich lichtvoll und liebend und in Frieden mit mir und meiner Umwelt, werde ich mich auch genau auf einer solchen Frequenz, in einer lichtvollen Dimension, einfinden. Habe ich aber zu Lebzeiten Dinge getan, die ich mir oder anderen einfach nicht vergeben kann, hadere ich mit dem Leben oder halte ich an belastenden Energie und Gefühlen fest, dann werde ich mich auch genau mit diesen Dingen umgeben und eine solche Dimension erschaffen bzw. betreten / mich darin wiederfinden.  Die Seele selbst entscheidet für sich also, ob sie „gut“ oder „böse“ sein möchte, wenn man es einmal in diese beiden menschlichen Kategorien pressen will.

Es gibt nicht NICHTS. 

Alles, was je gedacht wurde, alles, was je durch Energie in Materie gewandelt wurde, existiert in alle Zeiten. Nach unserem Übertritt werden wir mit all dem, was wir jemals erschaffen und erfahren haben, konfrontiert. Man kann nicht vor sich selbst weg laufen, denn das Wissen und das Erfahren, das Gefühl daraus sind das ICH. Man kann das Wissen aber verändern, in dem man den Blickwinkel und die Betrachtungsweise verändert. So kommen unterschiedliche Seinsebenen zustande, auf denen wir uns, je nach Gefühl, hin und herbewegen.

Das WIR ist überall!

Wichtig ist vielleicht auch noch einmal mehr zu verdeutlichen, das es nicht OBEN und UNTEN gibt. Die geistige Welt ist ÜBERALL. Denn das Universum ist ÜBERALL. Energie ist ÜBERALL und Gott ist ÜBERALL. Und da Gott ALLES ist, sind auch die Seelen, die Energie um uns herum, aus der wir entspringen, immer und allgegenwärtig bei uns.

Es ist die Form, wie sie sich selbst darstellen, die wir entweder als unglaublich liebevoll und friedlich, oder aber als angsterfüllt, belastend oder negativ wahrnehmen.

Ich wünsche euch stets den verständnisvollen Blickwinkel auf euren irdischen Weg und die liebende Vorstellungskraft für das, was danach kommt.

Herzlichst

Eure Katja

 

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