Der innere Dialog – Gespräche mit Gott

Gespräche mit GottHallo liebe Freunde!

Gespräche mit Gott – heute habe ich den Impuls erhalten, euch ein wenig vertrauter mit der Art und Weise zu machen, wie ich in den inneren Dialog zur geistigen Welt und zu Gott gehe. Es scheint für viele Menschen immer noch eine sehr seltene Form der Kommunikation mit dem Selbst und Gott, mit jenseitigen Personen und Lichtwesen zu sein. Warum ist das so?

Vertraue dir selbst

Ich glaube, größtenteils liegt diese Form der leider zu selten geführten Kommunikation oder des andauernden Austausches an einem mangelndem Vertrauen sich selbst gegenüber. All das hat auch wieder seinen Ursprung im Wurzelgedanken. In dem ersten Gedanken, den wir hegen, wenn wir darüber sinnieren, innerlich das Gespräch zu Gott zu suchen. Oder auch zu einer bestimmten jenseitigen Person, einem Geistführer, einem Meister oder einem Engel. Manchmal ist die Person, die eigentlich gerne auf diese Art und Weise in den Kontakt treten möchte, noch nicht soweit. Sie hat den Glauben an die Existenz der geistigen Welt noch nicht voll umfänglich in sich verankert. Oder, sie vertraut der Aufnahme der Antwort auf die eigens gestellte Frage/Aussage nicht so, wie sie diese empfängt. Oftmals geht es auch mit nicht wahrhaftigen Vorstellungen einher, wie so ein Dialog sich anfühlt, anhört, sich gestaltet, gespürt wird. Es mischt sich Misstrauen in das Selbst, wenn die Empfängnisse nicht zu unserer Vorstellung bzw. unserem Vorurteil passen.

Wie ich es mache. . .

Darum möchte ich euch schildern, wie ich persönlich den inneren Dialog wahrnehme und wie er sich anlässt und entwickelt:

betende HändeIch bin ständig im Dialog mit der geistigen Welt. Immer wieder am Tag und auch in der Nacht befinde ich mich im Einklang mit meinem Selbst und im Austausch. Dabei spreche ich nicht immer direkt Gott an, sondern richte meine Aussage oder Frage generell an das Universum, mit dem Wissen darum, dass GOTT ALLES IST, mein Anliegen, meine Gedanken oder auch meine Frage manchmal eben aber einen anderen, gezielten Ansprechpartner innerhalb seines SEINS für mich findet.

Wir müssen uns bewusst machen, dass einfach jeder Gedanke erschafft. Mit jedem Gedanken über das, was gerade vor uns liegt, was wir aktuell tun oder erleben, was wir visualisieren oder worüber wir sinnieren, lassen wir genau das, was wir denken, zur Realität werden. Die Gedanken zu kontrollieren und „bewusst zu denken“ ist der Schlüssel für den eigenen Schöpfungsprozess. Über dieses Thema aber an anderer Stelle mehr. . . Warum beginne ich damit? Weil unsere Gedanken ein großer Teil des ICH formen und ihren Platz zur Manifestation im Universum finden. Wir erhalten also parallel zu unseren Gedanken auch eine Antwort zu ihnen.

bewusstes Denken erschafft Realität

Wenn wir bewusst DENKEN und ebenfalls eine Aussage, einen Wunsch, eine Frage oder ein Anliegen an die geistige Welt formulieren, dann empfangen wir die Antworten auf vielerlei Weise. Als Zeichen auf unserem Weg oder aber eben als innere Stimme innerhalb unseres Denkens. Wenn man sich eine Antwort als „innere Stimme“ wünscht, dann geht man genau mit dieser Absicht in den Dialog. Es funktioniert immer! Eine Antwort kommt! Warum nehmen so wenige die Antwort als wahrhaftige Antwort wahr und ernst? Licht im Dunkel

Wenn man beginnt in den inneren Dialog zu finden, sind es erste, zarte Schritte innerhalb dieser Kommunikationsform. Die Antwort auf unsere Frage oder Anliegen, wird sich in der Regel in unserer Stimmfarbe innerhalb unserer Gedanken einstellen. Wir unterliegen also ganz häufig dem Trugschluss, mit uns selbst zu sprechen. Uns selbst zu antworten. Dann schreiben wir das einem „Herumspinnen“ oder den unterbewussten Denkprozessen zu. DIES IST ABER NICHT SO! DIE ANTWORTEN SIND WAHRHAFTIG! Die geistige Welt bedient sich unserer Sinne und ungeübt, klingen ihre Reaktionen auf unseren begonnenen Dialog erst einmal in unserer eigenen Stimmfarbe wider. Unser SELBST wird angesprochen und gibt uns ihre Informationen weiter. Wie ein „stille Post“ – Vorgehen.

Zeit und Übung für das Selbst

Mit der Zeit und der Übung, ist das SELBST im Stande (dazu gehört Glaube und Vertrauen in die geistige Welt und in sein ICH), die Energieformen zu differenzieren und die persönliche Schwingung direkt durchkommen zu lassen. So nehme ich Gottes Stimme in einem dunklen, sehr warmen, brummenden Ton wahr. Einem Urton, der alles durchdringt und alles umfasst. Gott könnte sicherlich auch mit mir in einer Frauenstimme sprechen, aber dann würde ich ihn nicht direkt zuordnen können, weil ich, in der Vorstellung seiner Manifestationsform, gerne von einer älteren, weisen, männlichen Energie ausgehe. Diese Vorstellung erfüllt mich und tut mir gut. Sie gibt mir Sicherheit und Vertrauen und deshalb belasse ich es dabei, obwohl ich weiß, dass Gott alles ist und sich natürlich auch jede Stimmfarbe und Erscheinungsform wählen kann, die er selbst erschaffen hat. Doch, als Teil von ihm, achtet er mein Bedürfnis und kommt dem in einer Kommunikation gerne nach.

Jenseitige Personen

Jenseitige Personen klingen auch zu Beginn in meiner Stimmfarbe. Bis mein Selbst das Vertrauen und die Energie zu dieser Energie aufgebaut und aufgenommen hat, um sie selbst durchkommen zu lassen. Dann wechselt es zu einer Mischung aus der eigenen Stimme, also meiner Stimme und der Stimmfarbe der jenseitigen Person. Die Stimmfarbe der jenseitigen Person liegt quasi hinter meiner. Als würde man im Chor sprechen, nur meine Stimme wäre ein Tick lauter.

Bei Engeln, Geistführern und Meistern ist dies andersherum. Da ist die Stimmfarbe der geistigen Essenz weitaus lauter, als meine eigene Stimmfarbe. Der Chor des Gesprochenen gibt also ihre Stimmfarbe lauter wider als meine, aber beide überlagern sich.

So klingt es, mit viel Übung und schafft selbstverständlich ein Wissen. Der Glaube, dass die Antworten richtig und wirklich aus der geistigen Welt stammen, weicht dem Wissen darum, dass es so ist.

Leuchtfeuer

 

Wie kann man noch feststellen, dass man nicht mit sich selbst spricht?

Gerade am Anfang ist es besonders schwer, an dem Vertrauen, dass die Aussagen der geistigen Welt und die Form der Kommunikation wirklich echt sind, festzuhalten. Doch auch hier, lohnt sich die besondere Aufmerksamkeit und Reflektion! Die Antworten schieben sich zu Beginn zwischen die eigenen Gedanken. Sie fließen urplötzlich in einen bestehenden, konstanten Aufmerksamkeitsfluss und die Worte sind ungeahnt. Also nicht schon einmal gedacht. Wir haben uns nicht selbst vorgesprochen, was wir dann gedanklich wiederholt bekommen, sondern wir empfangen außerhalb unseres Denkprozesses. Auch in der eignen Stimmfarbe, ja, aber oftmals auch in einer uns nicht typischen Ausdrucksweise.

Fortschritt im Entwicklungsprozess

Tasse auf Buch abgestelltIch kann immer wieder nur bezeugen, dass der innere Dialog zur geistigen Welt, zu Gott, unglaublich wichtig für den eigenen Entwicklungsprozess und die persönliche Anbindung ist. Um sich selbst zu erfahren und immer wieder neu zu erschaffen ist es unabdingbar, mit der eigenen Natur im Austausch zu bleiben. So oft es geht.

Ich könnte noch Stunden darüber berichten, aber der Eintrag ist schon so wahnsinnig lang geworden, dass ich mich bei jedem von euch bedanken möchte, der ihn bis zum Ende gelesen hat.

Ich wünsche euch den Mut, in den inneren Dialog zu finden und das Vertrauen, die Antworten auf eure Aussagen als WAHRHAFTIG anzunehmen und danach zu erschaffen.

Herzliche Grüße

Eure Katja

Profilbild Katja Hünniger

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4 Antworten

  1. Bianca sagt:

    Liebe Katja,
    ich habe bis zum Ende gelesen:-) und konnte gut folgen. Es sind wieder einige Impulse dabei, die mich in meinem Voranschreiten weiterbringen. Danke! LG Bianca

    • Katja_Arndt sagt:

      Liebe Bianca,
      vielen Dank für das Feedback, es freut mich sehr! 🙂 Du wirst in großen Schritten deinem Ziel näher kommen, darf ich dir ausrichten! Hab einen fantastischen Tag. Liebste Grüße, Katja

  2. Iris sagt:

    Liebe Katja,
    was für eine super Idee, an Deinem Tagebuch als Medium – in diesem Fall „Der INNERE Dialog“ teilnehmen zu dürfen. Deine Beiträge sind immer so wunderbar klar und verständlich, so dass immer wieder etwas in Bewegung kommt. Ich werde weiterhin meine „Fühler“ ausstrecken und warten, was kommen mag.
    Ganz liebe Grüße, Iris

    • Katja_Arndt sagt:

      Hallo liebe Iris,
      vielen lieben Dank für dein Feedback! Ich freu mich riesig darüber! 🙂 Deine Email wartet immer noch auf eine Antwort, zu der ich in den nächsten Tagen finden werde. Sei bis dahin ganz lieb gedrückt und lass es dir gut gehen. Herzlichste Grüße, Katja

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