Die Aura im Wohnraum harmonisieren

Postive Aura Liebe Freunde,

gestern Abend habe ich mir eine Folge meines heißgeliebten Fernsehkochs – Frank Rosin – angesehen und, neben tollen Rezepten, auch ein wirklich wichtiges Thema aufgegriffen, das meinen Tanzbereich betrifft: Die Aura unserer Wohnräume! Die atmosphärische Energie, in der wir leben und die wir mit Leben füllen. Während Frank Rosin zu einem weiteren Hilferuf nach Dortmund eilte und mit einem riesigen Team von Medienmenschen durch das kleine, italienische Restaurant spazierte, stellte er schnell fest: „Dieser Raum hat keine Aura!“ – Damit war der Gastraum des Lokals gemeint, der, sehr nüchtern kalt und ohne jegliche liebevoll warme Atmosphäre, jegliches Wohlfühlen innerhalb seiner Wände verweigerte.

Nun passiert es uns ja auch gelegentlich, dass wir Räumlichkeiten betreten, in denen wir uns direkt mega wohl fühlen, oder aber, uns spontan total unbehaglich und fehl am Platz empfinden. Diese Gefühle, die wir manchmal noch nicht einmal an der Situation, des Ortes oder der Einrichtung festmachen können, rühren von unserer überbewussten Wahrnehmung der Raumenergie.

Noch schlimmer wird es dann, wenn wir uns in unserem eigenen Heim nicht mehr wohl fühlen. Wenn du von einem auf den anderen Tag nach Hause kommst, dein Wohnzimmer oder Schlafzimmer betrittst und dich unwohl fühlst. Merkst – irgendetwas stimmt hier nicht mehr. Genau an diesem Punkt ist es allerhöchste Zeit etwas zu verändern!

Was ist eigentlich die Aura und was kann ich mir unter der Aura eines Raumes vorstellen?

  • Die Aura ist ein elektromagnetischer Mantel, eine Energie, die uns umgibt und durchdringt und uns gleichermaßen am Leben erhält. Durch sie wird unser feinstoffliches System von Geist und Seele versorgt. Es findet ein stetiger Austausch von Energieaufnahme und -Abgabe statt. Alles, was wir erfahren und leben, speichert sich in unserer Aura. Darum ist es von Zeit zu Zeit sehr wichtig, belastende Prozesse zu transformieren.
  • Die Aura eines Wohnraumes setzt sich aus der energetischen Substanz des Gemäuers, des Interieurs und der auslebenden Energie seiner Bewohner zusammen. Wenn in einem Raum viel positive Gedanken und Gefühle ausgelebt werden, spürt man dies genauso, wie man emotional und unterbewusst die geschichtlichen Vorkommnisse aufgreifen kann. Als deutliches Beispiel: Betrete ich einen heiligen Ort – wie zum Beispiel die Räumlichkeiten einer Kirche oder den Boden eines Kraftortes, fahre ich zu einer sehr liebevollen und spirituell lebenden Person nach Hause, spüre ich diese Energie auch direkt in den Räumen um mich herum. Begebe ich mich aber an einen Ort, an dem viel Leid herrscht oder an dem wirklich schlimme Dinge geschehen sind, so kann ich dies ebenfalls schnell wahrnehmen. Energie bleibt gespeichert, wenn man sie nicht transformiert.

Jeder von uns hat sicherlich schon mal ein oder mehrere Zimmer seiner Wohnung oder seines Hauses renoviert und sich anschließend direkt viel wohler darin gefühlt. Kennst du das auch? Bestimmt! Auch die Auswahl der Farben, die Harmonie der Zusammensetzung an Struktur, Mobiliar und Aufteilung im Raum selbst kann viel zu einer harmonischen Atmosphäre beitragen, denn das Über- und Unterbewusstsein versucht sich direkt in diesem gesamt bewussten Eindruck unserer Wahrnehmung wiederzufinden. Fühlen wir uns nicht wohl, stimmt auch hier etwas nicht. Manchmal reicht schon ein neuer Anstrich, das Umstellen gewisser Möbelstücke, um einen klaren Fluss der Energie im Raum zu ermöglichen. Dabei kommt es ganz auf das persönliche Empfinden an – WIE fühle ich mich in einem Raum? WIE fühle ich mich, wenn etwas verändert ist? Hier gilt – probieren geht über studieren.

Ich möchte euch hier bildliche Raumbeispiele für die Wahrnehmung von der Energie eines Zimmers geben. Achtet beim Betrachten der Fotos einfach mal auf euer Gefühl:

Zimmer energetisches Durcheinander

Was bei diesem Bild  im ersten Moment wie ein buntes, freundliches Wohnzimmer wirkt, wird auf den zweiten Blick und dem dazugehörigen Gefühl schnell zu einem energetischen Durcheinander. Durch die unglückliche Aufteilung des Mobiliars im Raum wenig strukturierte Akzente für das bloße Auge, bilden sich Ballungszentren der Energien, die eine Disharmonie hervorrufen und den Energiefluss stocken lassen.

 

 

 

schlichtes Esszimmer

Bild Nummer zwei zeigt uns auf den ersten Blick ein klar strukturiertes Wohn-/Esszimmer, minimalistisch eingerichtet und versucht, sich in dem Einheitston mit kleinen Farbsprenklern zu verlieren.

In diesem Zimmer fehlt das Leben. Die Wärme. Die Liebe. Hier ist wenig Energie vorzufinden, was den Raum nüchtern und kühl wirken lässt.

 

 

 

Betrachten wir im Gegenzug dazu das dritte Bild auf der rechten Seite, so ist auch dieses Zimmer äußerst minimalistisch eingerichtet und aufgebaut, dennoch versprüht es eine fast heilend klare Aura und ein harmonisches Gesamtbild, im dem man sich wohl fühlen kann. Postive Aura Titelbild

Hier findet man Ruhe, Geborgenheit, kann denken und sein. Auch das ist wichtig in seinen Überlegungen zur persönlichen Raum-Aura: Was und wer will ich hier sein? Was soll mir dieser Ort bieten? Wie möchte ich hier leben?

Bürotisch am FensterUnser letztes Foto zeigt einen eher dunklen Raum, der dennoch erfüllt ist von Geborgenheit und Wohlgefühl. Die Farben sind klar aufeinander abgestimmt, der Sinn des Raums wird nach dem persönlichen Sinn genutzt und gestaltet, der Lichteinfall ist hervorragend für das eigene Vorhaben und so konnte sich die Atmosphäre dieses Zimmers ganz nach den eigenen Bedürfnissen ausrichten, in dem es sich zu einer angenehmen Ruheoase der Besinnung entwickelt hat.

Um die Aura eines Raumes zu verändern – und hierbei spreche ich noch nicht von einer energetischen Reinigung, also einem Clearing – gibt es einfache und effektive Möglichkeiten, die Atmosphäre auf die persönlichen Bedürfnisse anzupassen:

Nimm die Aura auf

Betrete die Räume, in denen die Aura keine klare, deinen Bedürfnissen angepasste Struktur hat und verweile achtsam darin. Aufmerksam. Vertraue hierbei ganz auf dein Gefühl und spüre in den Raum hinein. Lasse deinen Blick über die Einrichtung schweifen und schau, was du als besonders angenehm empfindest. Halte diese Eindrücke fest. Diese können genauso bleiben. Dann schau, was du im Gegenzug dazu als unangenehm oder störend, blockierend oder hinderlich empfindest und halte diese Eindrücke ebenfalls fest. Das in der Mitte, die Grauzone, wird ausgeräumt. Raus aus dem Zimmer. Wenn du die Gegenstände und Möbel, die du als „grau“ empfunden hast, aus dem Zimmer „geparkt“ hast, betrachtest du erneut das Gesamtbild und zurrst deine Eindrücke fest. Vertraue hier deinem ersten Impuls und beginne, das, was dich absolut stört, ebenfalls außerhalb des Zimmers zu parken.

Gib deinem Raum eine energetische Struktur

Nun hast du alles, was dich auf den ersten Blick stört, aus dem Zimmer geräumt und es dürfte relativ „nackt“ sein. Das ist gut, denn so schaust du auf die direkte Grundbasis deiner energetischen Quelle. Als nächstes gibst du deinem Raum eine klare Struktur, damit die Energie frei fließen kann. Die Möbel sollten so stehen, dass sie ein Miteinander und auch das Durchkommen nicht behindern. Stell dir vor, du würdest einen großen Eimer voll Wasser in der Hand halten und das Wasser auskippen. Kann es sich in klaren Bahnen durch den Raum ziehen? Möbel sollten stets so stehen, dass sie von Licht beschienen und umgeben sind. Licht ist der größte Transformator für eine harmonische Raumenergie. In Ecken, in denen wenig natürliches Licht zu finden ist, solltest du Ruhezonen einbauen oder Aufbewahrungsmöglichkeiten schaffen. Dunkle Ecken sind die perfekten Stillleben für Bücher, Kommoden und Sessel. Neben diese Dinge kannst du hervorragend Lichtquellen installieren, wie zum Beispiel eine Stehlampe, Lichterketten, mit Kerzenlicht arbeiten oder aber auch indirekte Beleuchtung einsetzen, um nicht nur der Ecke, sondern auch dem Möbelstück Energie einzuhauchen. Licht bedeutet Leben!

Achte darauf, dass alle Sitzgelegenheiten die mit einer Lehne versehen sind, wie zum Beispiel ein hoher Ohrensessel oder aber ein Sofa, entweder an einer Wand stehen oder so ausgerichtet sind, dass du alle Türen im Blick hast. Der Instinkt braucht immer das Gefühl, die „Fluchtmöglichkeit“ im Blick zu haben. Auch sollten keine „scharfen Kanten“ anderer Möbelstücke beim Sitzen auf dich und deine Lieben zeigen.

Stell dein Zimmer nicht zu voll! Damit versperrst du der Energie ebenso ihren klaren Fluss wie deinem klaren Denken. Wenig, aber gezielt! Das ist das Motto eines ausbalancierten Zimmers. Natürlich gibt es auch Räume, die total vollgestopft sind von Dingen, die dort ihren Platz finden müssen und wir fühlen uns hier ebenso sofort wohl: Dies liegt aber daran, dass alles seinen Platz gefunden hat und das Interieur perfekt und harmonisch aufeinander abgestimmt ist.

Das persönliche Farbschema finden

Wenn du jetzt weißt, wie deine Möbel grundsätzlich stehen sollen, gilt es noch zu klären, ob du dich mit den Farbnuancen deines Raumes wohl fühlst. Hierzu kannst du ganz einfach auf die vier Elemente – Wasser, Erde, Feuer und Luft – vertrauen und schauen, in und mit welchem Element du dich am wohlsten fühlst. Stell dir dazu einfach die Frage, an welchen Orten dieser Welt du dich am liebsten aufhältst? Was gibt dir Kraft? Damit meine ich, für welches Element schlägt dein Herz? Fühlst du dich am Meer am wohlsten? Dann solltest du auf diese Töne zurück greifen, die das Wasser beschreiben. Geht es dir am besten, wenn du einen ausgedehnten Spaziergang durch den Wald machst? Bitteschön – die Lösung liegt auf der Hand.

Hier musst du nicht das ganze Zimmer neu streichen, wenn die Wandfarbe entweder weiß ist oder grundsätzlich zu deinem Element passt. Einzelne Akzente – die Grundtöne eines schönen Bildes, Kissenbezüge, Decken, Möbelstücke – reichen vollkommen aus um deine wahre Natur in der Energie des Zimmers einzubinden.

Aura des Raumes harmonisieren

Jetzt hast du einmal kräftig aus- und durchsortiert, alles an seinen neuen oder alten Platz befördert und grundsätzlich eine harmonische Raumstruktur geschaffen? Dies kann manchmal mit wenigen Handgriffen geschehen. Um die Aura des Raumes nun auch schnell einem positiven Energieniveau anzupassen, gibt es ganz einfache Tipps und Tricks, die du durchführen kannst:

  • Öffne die Fenster und putze gründlich
  • Spiele liebevolle, hochfrequente Meditationsmusik oder auch sehr gerne klassische Musik
  • Zünde mehrere Kerzen an und setze dich still in den Raum. Denke dabei an Dinge und Personen, die du liebst. Erinnere dich an Situationen, die dir viel Freude bereitet haben. Diese Energie strahlst, lebst du dann in den Raum hinein und diese wird sich festigen.
  • Räucherwerk: Hier kann ich besonders die Räucherungen von Aura-Soma, Nag Champa oder aber „Cleanly“ von meinem lieben Kollegen Pascal Voggenhuber empfehlen.
  • Danke dir und der geistigen Welt, dass sich dieser Ort zu einer vollkommenen Oase deiner Bedürfnisse und deines Seins entwickeln wird und so wird es geschehen. Kleiderschrank Bunt

Nach dem Griff in die kleine, energetische Trickkiste, solltest du auch in deinen Räumen eine absolute Wohlfühloase erschaffen können. Falls du dennoch das Gefühl hast, das du bei der Aufnahme der Raum-Aura weit mehr spürst und empfindest, als bloße Dichte, Stockung, belastende Energie oder Negativität, dann solltest du auf ein Clearing zurückgreifen und noch ein bisschen tiefer in die spirituelle Wirkung deiner Räume und ihrem Leben eintauchen. Sprich mich hierzu gerne an.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Gestaltung deiner perfekten Raum-Aura und wundervolle Wohlfühlmomente in deinen vier Wänden, in denen du genauso sein kannst, wie du bist und sein willst!

Herzlichste Grüße

Deine Katja

Katja Hünniger mit dem Roman "Kopfgewitter in Himmelsfarben"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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